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Das Kompetenzzentrum in Geschwenda
1996 wurde in Geschwenda (Thür.)
das Produktionswerk für die Imprägnierung von Insituform-Linern, zunächst als reiner Fertigungsbetrieb, errichtet.
Um in den Folgejahren der kontinuierlich steigenden Nachfrage nach komplexen, grabenlosen Sanierungskonzepten gerecht zu werden, wurde 2006 die Umstrukturierung zum Technologie-
standort, dem Kompetenzzentrum der Insituform, begonnen und 2008 erfolgreich abgeschlossen.
Ab September 2011 wird neben dem bekannten und bewährten Insituform-Synthesefaserliner auch der Insituform-Glasfaserliner "aus einer Hand" angeboten.
Heute befinden sich am Standort Geschwenda neben den Imprägnier-, Lager- und Logistikbereichen neue Büro- und Schulungsräume sowie moderne Laboratorien und ein Testgelände.
Imprägnierung und Lager
Die Imprägnierkapazität wurde im Zuge der Umstrukturierung nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ ausgebaut. Mit einer Imprägnierrollenbreite von mehr als 3m lassen sich auch Synthesefaser-Schläuche für großdimensionierte Düker bis DN 2000mm beschichten.
Insituform-Glasfaserliner können im Nennweitenbereich bis DN 1200 und Eiprofilen von 250mm/375mm bis 950mm/1425mm imprägniert werden.
23.000m² Lagerfläche, davon mehr als 3.000m² überdacht, ermöglichen die Lagerhaltung für ca. 30.000m Trockenschläuche, ca. 200.000kg verschiedene Polyestertypen, ca. 70t Zuschlagstoffe für Polyester sowie verschiedenes Equipment für die Baustellenbelieferung (z.B. Förderbänder oder Schmutz-wasserpumpen). Der Verbrauch an gemischtem Harz lag in 2009 bei ca. 3.500t bei einer imprägnierten Schlauchlänge von ca. 220.000m.
Labor und Testgelände
Das eigene Außen-Testgelände und die großzügigen, modernen Laboratorien bilden das Kernstück des Zentrums. Sie zeichnen für die Forschung und Entwicklung verbesserter bzw. neuer Materialien verantwortlich.
Gleichzeitig übernimmt das Labor eine doppelte Kontrollfunktion:
Die Wareneingangskontrolle der Ausgangsmaterialien (z. B. Trägermaterial, Harztypen, Folien und Beschichtungen) sowie die stichprobenartige interne Materialprüfung der mechanischen und chemischen Eigenschaften am Endprodukt.
Dies dient nicht nur der Erhaltung des hohen Niveaus, sondern ist in enger Zusammenarbeit mit Herstellern und Prüfinstituten grundlegender Bestandteil für eine stetige Anhebung des Qualitätsstandards.
Transport und Logistik
Schläuche ab DN1500 erfordern sehr spezielle Transportgegebenheiten. Mit Überbreite- und Schwerlastgenehmigung
ist der Transport oftmals ein größeres logistisches Problem, als die eigentliche Imprägnierung. Er muss an die vorgegebene Fahrtroute und die genehmigten Fahrzeiten angepasst werden.
Für Superlative steht der Transport 2007 nach Krefeld: Sanierung eines Haubenprofils DN1530 mit Wanddicken von 37,5 bzw. 28,5mm und einer
Länge von 364m. Das komplette Schlauchgewicht mit Eis betrug 110t und
das Transportgewicht inklusive des Fahrzeugs 205t. Die Anzahl der Achsen passten sich mit 20 bzw. 24 Stück jeweils an die Situation flexibel an. Eine zweite Zugmaschine ermöglichte es, an Steigungen zusätzliche Schubkraft anzukuppeln.
Um Schläuche dieser Dimension von der Imprägnierung über den Transport bis zum Einbau entsprechend zu temperieren, wurde in eine Eismaschine mit einer Kapazität von 30t pro 24 Stunden investiert.
Technologie. Service. Umwelt








