BAUSTELLEN
Delmenhorst
Delmenhorst - mit ca. 77.000 Einwohnern die zehntgrößte Stadt Niedersachsens - hat auf 62km² ein Kanalnetz von ca. 565km Gesamtlänge. Die ca. 40.000 Anschlussleitungen gehören ebenfalls in die Verantwortung der Stadtwerke Delmenhorst GmbH.
Anschlussanbindung
Die hinterwanderungsfreie Einbindung von Hausanschlüssen im nicht begehbaren Bereich ist eine zwingende Voraussetzung für die Akzeptanz der Schlauchliner, insbesondere seit überwiegend – selbst bei der Verwendung von Epoxydharz - Systemen – mit einer Sperrfolie (Preliner) gearbeitet wird.
Hierfür wurde bereits früh die Hutprofil-Technik für eine nachträgliche, saubere und hinterwanderungsfreie Einbindung entwickelt.
Baustelle Rülzheim
Die Verbandsgemeindewerke Rülzheim betreiben Abwasserleitungen in den diversen Ortsgemeinden. Nachdem die Sanierung der Hauptleitungen bereits einen merklichen Rückgang des Fremdwassers gebracht hatte, nahm sich die Verbandsgemeinde die fremdwasserführenden Anschlussleitungen der Ortsgemeinden vor.
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Sanierung mit FAS
Die Ferngesteuerte Anschlusssanierung (FAS) ist eine konsequente Weiterentwicklung der Insituform Hutprofil-Technik und wird bereits seit über 15 Jahren erfolgreich eingesetzt. Mit der FAS werden Anschlussleitungen bis zu 15m Länge von nicht begehbaren Hauptkanal aus renoviert.
Anschluss- und Leitungssanierung

- Der Anschlussliner beim Einbau in die Leitung
Schlauchlining-Verfahren sind seit 1971 in der grabenlosen Kanalsanierung erfolgreich im Einsatz und haben sich auch in der Sanierung von Hausanschlussleitungen, Grundleitungen und Fallrohren bewährt.
Dieser Erfolg resultiert aus der Einhaltung hoher Qualitätsstandards, durch die eine Mindestnutzungsdauer von mindestens 50 Jahren garantiert werden kann.
Sanierung von Anschluss- und Grundleitungen
Schadhafte Anschlussleitungen und Grundleitungssysteme lassen sich durch das Schlauchliningverfahren wirtschaftlich und nachhaltig sanieren.
Wie beim klassischen Schlauchlining wird ein mit Kunstharz getränkter Schlauch mit Luft- oder Wasserdruck so in die Leitung eingestülpt und aufgeweitet, dass er an der Rohrwand überall dicht und eng anliegt.
Durch Aushärtung des Kunstharzes wird aus dem Schlauch nach kurzer Zeit ein neues „Rohr im Rohr".
Mit diesem Verfahren lassen sich ganze Leitungen, aber auch Teile davon, sehr schnell und ohne großen Bauaufwand sanieren.
Bögen in der Leitung stellen für diese Verfahren kein prinzipielles Hindernis dar, setzen allerdings Einsatzgrenzen.
Eine der nachstehenden Varianten wird auch vom Hauptkanal aus eingebaut. Vom Schlauchliner überfahrene Abzweige werden mit einem ferngesteuerten Fräsroboter wieder geöffnet.
Ferngesteuerte Anschlusssanierung (FAS)

- Die Positionierung des Anschlussliners im Setzgerät
Die Ferngesteuerte Anschlusssanierung (FAS) ist eine konsequente Weiterentwicklung der Insituform Hutprofil-Technik und wird bereits seit über 15 Jahren erfolgreich eingesetzt.
Die FAS entspricht der Klasse A vor Ort härtender Anschlusspassstücke
nach EN 13566-4.
Der Einsatz der Insituform FAS erfolgt aus dem nicht begehbaren Hauptkanal heraus in die Anschlussleitung hinein und ermöglicht die teilweise oder vollständige Sanierung von Anschluss- und Grundleitungen. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen kommunalen Satzungsrechte ist es mit der FAS möglich, dass zwischen einer Komplett- und einer Teilrenovierung der Anschlussleitungen gewählt werden kann.
Für die Anwendung der Insituform FAS und HPT müssen folgende Randbedingungen erfüllt sein:
- Nennweite sanierter Hauptkanal DN188 bis DN600 und
entsprechende Eiprofile - Nennweite Anschlussleitung DN100 bis DN200
- Einbindungswinkel der Anschlussleitung 45°–90°
- Bögen bis 45° in der Anschlussleitung
- Die Wanddicke des Liners variiert gemäß Durchmesser und Zustand des Kanals zwischen 3 und 6 mm.
Hutprofil-Technik (HPT)

- Einsetzen des Setzgerätes
Die Insituform Hutprofil-Technik (HPT) ermöglicht die hinterwanderungsfreie Einbindung aufgefräster Anschlussöffnungen.
Verwendet wird ein ca. 40 bis 50 cm langer Insituform Schlauch mit einer 6 bis 8 cm breiten Krempe.
Die Hutprofil-Technik entspricht der Klasse A-B vor Ort härtender Anschlusspassstücke nach EN 13566-4. Sie wird seit 1994 erfolgreich in Deutschland eingesetzt.
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